Senza titolo, molto da dire



Riccardo Perrone

Riccardo Perrone, O.T.

Perrone Riccardo
 
Riccardo Perrone wurde in Aqui Terme, Piemont, am 12. April 1954 geboren, in den siebziger Jahren zog er nach Florenz, wo er die Kunstschule besuchte. Hier traf er auch Pierluigi Borghi, einen seinerzeit im europäischen Raum berühmten Künstler. Riccardo ist sehr früh als abstrakter Maler auf dem Kunstmarkt bekannt geworden. Er hatte viele Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Italien, kurze Zeit später auch internationale Ausstellungen in Deutschland - Köln, Erfurt, Tschechien – Prag und Österreich - Linz, Salzburg, Wien.

Im Jahr 2009 erreichte Riccardo auch größere Bekanntheit in Finnland, wo seine Werke ständig in der renommierten "Contempo" Galerie in Helsinki ausgestellt sind. Nur ein Jahr später eröffnete Riccardo die Ausstellung "Senza titolo, molto da dire" ("Ohne Titel - viel zu erzählen"), im Finnischen Nationalmuseum, mit einer Auswahl von 30 Gemälden.
 
Riccardo Perrone ist ein Meister der Farbe und des Rhythmus, mit einem Hauch von Geheimnis, mit dem er sich Selbst, sein Wissen, seine Erfahrungen und seine Kreativität gerne umgibt. Seine Bilder haben keine Titel. Er will dem Zuschauer die Möglichkeit geben sich frei zu fühlen, sich frei auf die Formen und Farben einzulassen. Riccardo Perrone sagt, gute Kunst soll Emotionen erwecken, und das ist es auch, was ihn zu seinen Bildern motiviert.


Riccardo Perrone, O.T.

Eine Zeit stirbt

 . . . . denn es ist unser ganzes Leben, das Geschichte wurde, in diesen fünf, in diesen sechs Romanen, unser Leben, das in zehn, zwanzig Jahren schon als unwiederbringliche Vergangenheit vergessen sein wird, sowie sie schon heute halb vergessen ist, und so wie alle Geschichte vergessen wird und vergessen werden muß, um Raum dem Neuen zu geben.


Endlich aber auch schrieb ich diesen Roman, weil es zum Schluß doch nichts in der Welt gibt, was mich mehr interessiert als mich selbst, jenes Selbst, ohne das mir erst gar nicht die Welt wäre, und das mit mir zusammen mit der Welt zugleich schwinden wird. Und wenn sich gegen eines unser Gefühl auflehnt, so zwar nicht dagegen, daß sie schwinden wird, und daß wir mit ihr schwinden werden, sondern dagegen, daß davon nicht soviel übrig bleiben soll, wie der zarte Abdruck eines Grashalms und eines Blättchens in der Kalkplatte der Versteinerung ... dagegen sträubt sich unser Gefühl.

Georg Hermann


Riccardo Perrone, O.T.
Riccardo Perrone, O.T.
Riccardo Perrone, O.T.
Riccardo Perrone, O.T.

Kultur ist jener Vorgang, dank dessen ein Teil des Seins, nämlich der Geist sich aufwirft zum Gewaltherren und zum Erlöser des Lebens.“  „Und da niemand sich frei machen kann von der geistigen Atemluft seiner Lebensstrecke, so können auch wir nicht loskommen vom Glauben an Entwicklung.