WARUM LIEBEN WIR STARKE PERSÖNLICHKEITEN


Sie leben im Hier und Jetzt.
Präsent sein statt in der Vergangenheit zu verweilen oder sich um die Zukunft zu sorgen, ermöglicht es die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Ob sie nun eine bestimmte Form von Meditation oder Achtsamkeitsübungen praktizieren oder nicht, geistig starke Menschen kultivieren eine bewusste und achtsame Art sich auf die Welt einzulassen.


Sie sind zielstrebig.
Wir kennen sie, die inspirierenden Geschichten von unglaublich erfolgreichen Menschen, die schwere Not und Misserfolgen überwunden haben, um ihr Ziel zu erreichen. Sie besitzen eine grundlegende Eigenschaft belastbarer Menschen: Beharrlichkeit, oder wie Psychologin Angela Lee Duckworth es bezeichnet, Entschlossenheit.


Sie wissen, wenn es Zeit ist, loszulassen.

Im Stoizismus gibt es ein Konzept das Holiday als die “Kunst der Ergebung” beschreibt. Das bedeutet, Dinge zu akzeptieren die man nicht ändern kann und das Beste daraus zu machen, und sich von diesen Dingen nicht frustrieren oder enttäuschen zu lassen. Wir brauchen Stärke, Hingabe und Entschlossenheit, aber das wird uns nicht in jeder Situation weiterhelfen. Eine Person, die einen starken Geist hat, lebt meist nach einem Gelassenheits-Mantra - sie ändern das, worauf sie Einfluss haben, akzeptieren die Dinge, die sie nicht kontrollieren können - und sie können zwischen den beiden unterscheiden.


Sie lieben ihr Leben.
Amor fati ist der lateinische Begriff für “Liebe zum Unausweichlichen”, ein Konzept das bereits die alten Griechen und die römische Philosophen des Stoizismus aufgriffen und das später durch das Werk von Nietzsche neue Popularität erlangte. Und es vielleicht der wichtigste Schlüssel zu mentaler Stärke.


“Die Idee ist, dass die Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, manchmal das Beste sind was dir je passieren könnte”, sagt Holiday. “ Glück lässt sich nicht nur darin finden, die Dinge zu akzeptieren, sondern die Dinge anzunehmen die einem passieren.”


Menschen mit geistiger Stärke nehmen Hindernisse dankend an, einfach aufgrund der Tatsache dass Hindernisse zum Leben gehören. Kurz vor ihrem Tod hat Jane Lotter, eine Schriftstellerin aus Seattle, in einer emotionalen, selbstgeschriebenen Grabrede folgenden Rat gegeben.


“Erinnert euch immer daran, dass die Hindernisse auf eurem Weg keine Hindernisse sind. Sie sind der Weg.”