Galerie Chobot


Informiert und gestärkt durch eigene Sammlertätigkeit, gründete Dagmar Chobot bereits im Alter von 25 Jahren 1971 ihre erste Galerie, das Atelier Yppen, damals noch in der Yppengasse 5 in Wien‐Ottakring. 1983 erfolgte die Übersiedlung an den jetzigen Standort in der Wiener Innenstadt – in die charismatischen, historischen Gewölbe eines Hauses, dessen Grundmauern und Keller bis vor die Zeit der Türkenbelagerung zurückreichen.


1985 – 1990 absolvierte Dagmar Chobot eine Lehre in der Galerie Rudolf Springer, Berlin. In dieser Zeit entstanden Kontakte und Freundschaften zu international arrivierten Künstler, die die Grundlage für viele kommende Ausstellungen bildeten: Georg Baselitz, A. R. Penck, Markus Lüpertz, Wolf Vostell, Dieter Appelt. 1985 erfolgte auch die Umbenennung der eigenen Galerie in Galerie Chobot. Unter den österreichischen Künstlern gab es eine enge Zusammenarbeit u. a. mit: Arnulf Rainer, Alfred Hrdlicka, Hans Staudacher, Andreas Urteil, Bruno Gironcoli, Jürgen Messensee, Karl Anton Fleck, Gunter Damisch, Erwin Wurm sowie den Künstlern aus Gugging (August Walla, Johann Hauser, Oswald Tschirtner).

Den Schwerpunkt der Galerie bilden Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Der Bereich der plastischen Kunst wird nur von wenigen Galerien wahrgenommen wird, noch dazu hat Österreich speziell nach 1945 mit Fritz Wotruba eine skulpturale Bedeutung in Europa und Übersee erlangt.

1010 wien, Domgasse 6
www.galerie‐chobot.at